Schlagwort-Archiv: Armut

Gabor: Petition gegen Leder aus Indien

Schon häufiger haben wir an dieser Stelle über die grausamen Zustände in der asiatischen Lederindustrie gesprochen, unter anderem haben uns Bilder aus Herstellerbetrieben für Hundeleder nachdrücklich das Interesse an Lederprodukten ausgetrieben…

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Ein Jahr Mindestlohn – und nu?!

Katastrophe ist ausgeblieben

Was wurde vor seiner Einführung erbittert gestritten – der Mindestlohn hat eine lange und hitzige Debatte durchlebt, bis er vor einem Jahr das Licht der Welt erblickte, jedenfalls in Deutschland. Einige andere europäische Länder haben das Experiment Mindestlohn ja vorgemacht, sodass man zumindest nicht in völlig unbekanntes Terrain aufbrach. Gerade von konservativer und liberaler Seite wurde gegen den Mindestlohn argumentiert, mitunter klang es so, als sei seine Einführung eine Garantie für massenhafte Jobvernichtung und Verelendung ganzer Landstriche, vor allem im Osten der Republik.

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Giftiges Leder tötet Menschen

Die Hölle auf Erden, die wir selbst geschaffen haben

Wer einen Eindruck davon bekommen will, wie die Hölle aussehen muss, der sollte sich die Dokumentation „Giftiges Leder“ anschauen, die gerade in mehreren Wiederholungen auf Arte ausgestrahlt wird und für eine gewisse Zeit in der Mediathek des Senders zu finden ist. Viel schlimmer als in den besuchten Orten in Bangladesch kann die Hölle tatsächlich nicht sein, allerdings handelt es sich hier um einen durch Menschenhand entstandenen Ort.

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IFC hilft reichen Discountern: Kredite für LIDL

IFC verfehlt offenbar ihre selbstgesteckten Ziele

Die International Finance Corporation (IFC) mit Sitz in Washington ist eine Tochter der Weltbank, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, private Unternehmen finanziell zu unterstützen, damit diese in Entwicklungs- und Schwellenländern investieren und so dort die wirtschaftliche Entwicklung voranbringen. Vom Grundsatz her eine gute Idee, aber man würde nicht annehmen, dass ausgerechnet eines der umsatzstärksten deutschen Einzelhandelsunternehmen, LIDL, die finanzielle Unterstützung durch die IFC nötig hätte, um in neue Märkte zu expandieren. Laut dem ARD-Magazin Monitor hat LIDL aber im Jahr 2011 einen Kredit über 67 Millionen Dollar von der IFC erhalten, um Märkte in Rumänien zu eröffnen.

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Saubere Mode nicht auf dem Schirm

Saubere Mode leidet unter alten Vorurteilen

Soll hinterher bloß niemand sagen, wir hätten von den Problemen in der Klamottenindustrie nichts gewusst. Die Konsumenten sind, was „schmutzige“ Produkte in verschiedenen Branchen angeht, heute wahrscheinlich so gut informiert wie noch nie zuvor – auch die jungen Verbraucher. Das gilt auch für den Bereich der Kleidung. Ausbeutung, mangelnde Sicherheit, miserable Arbeitsbedingungen – laut einer aktuellen Studie von Greenpeace wissen Jugendliche über die Probleme bei der Produktion von Billigklamotten Bescheid. Saubere Mode hat bei ihnen allerdings trotzdem einen schweren Stand, denn vor dem Klamottenregal werden diese Probleme ausgeblendet.

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Shirt „Bottom of the Pyramid“

Unser neues Motiv „Bottom of the Pyramid“ mit einer klaren Botschaft, die ohne langatmige Erklärungen auskommt. Millionen Menschen müssen immer noch mit weniger als einem Dollar am Tag leben, bilden also die sog. Basis der Pyramide oder eben „Bottom of the Pyramid“. Mit unserem Shirt wollen wir ein Zeichen für die Ärmsten der Armen setzen, deren Schicksal uns nicht egal sein sollte, auch wenn das Elend scheinbar ganz weit weg ist…

Das Motiv war bei uns eine ganze Weile umstritten, darf man sowas auf ein Shirt drucken? Will jemand sowas kaufen? Aber am Ende haben wir die Bedenken in den Wind geschlagen, schleißlich sind wir mit dem Ziel angetreten, Klamotten mit Haltung zu machen und nachhaltige Themen aufzugreifen – und da gehört die extreme Armut in vielen Teilen der Welt selbstverständlich mit dazu, auch wenn’s nicht so schön anzuschauen ist wie ein Kiwi.

Shirt Bottom of the Pyramid

Shirt Bottom of the Pyramid

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Nigerdelta: Shell zahlt Millionen für Ölkatastrophe

Betroffene Menschen im Nigerdelta werden doch noch entschädigt

Lange Jahre sah es so aus, als würden die Menschen im Nigerdelta mit ihrem Schicksal allein gelassen. Nachdem im Jahr 2008 aus Pipelines des Ölkonzerns Shell im Nigerdelta mehrere Millionen Liter Erdöl in die Umwelt flossen, lehnte das Unternehmen erst mal über Jahre ab, im Rahmen von Entschädigungen und Schadensersatzzahlungen wenigstens finanziell Verantwortung für die Umweltverschmutzung zu übernehmen. Jetzt hat man sich aber darauf geeinigt, dass Shell rund 70 Millionen Euro Entschädigung zahlt, der größte Teil der Summe geht direkt an Betroffene der Ölkatastrophe im Nigerdelta.

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Bodenatlas: Europa beansprucht riesige Flächen

Bodenatlas gibt Aufschluss über Landnahme

In der letzten Woche wurde der gemeinsam erarbeitete Bodenatlas 2015 von der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Potsdamer Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), dem BUND und Le Monde Diplomatique veröffentlicht. Es ist die erste Ausgabe des Bodenatlas und schon diese hat es in sich: Der Flächenbedarf der EU in der ganzen Welt, auch als Landnahme bezeichnet, den wir benötigen, um unseren Lebensstil erhalten zu können, hat immense Ausmaße erreicht. Kritiker sprechen angesichts der Ergebnise des Bodenatlas sogar von „modernem Kolonialismus“.

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Das Wirrwarr um die Bio-Beutel von dm

Bio-Beutel werden zur Herausforderung für dm

Eigentlich hört man ja landauf, landab fast nur Gutes über dm, ziemlich nachhaltig soll das Unternehmen sein, ein guter Arbeitgeber, seinen Mitarbeitern viel Freiräume für eigene unternehmerische Entscheidungen lassen und vieles mehr. So kann man es immer wieder in Berichten über die Drogeriekette und ihren Gründer Götz Werner lesen. Beim Thema Nachhaltigkeit gilt dm als Vorzeigebeispiel, unzählige Blogger(innen) und selbsternannte Produkttesterinnen stellen in den sozialen Medien die nachhaltigen Produkte des Unternehmens vor.

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Umweltfreundliche Elektrogeräte – Hersteller müssen ran

Aus unserem Alltag auf die Schrottdeponie

Inzwischen sind die meisten Menschen in unseren Gefilden fast den ganzen Tag von diversen Gidgets und Gadgets wie Smartphones, Laptops etc. umgeben – umweltfreundliche Elektrogeräte sind dabei allerdings leider noch viel zu selten dabei. Zwar sind die Auswirkungen der von uns auf den Deponien der Welt abgeladenen Geräte für Mensch und Natur einigermaßen gut dokumentiert, trotzdem scheint das Thema umweltfreundliche Elektrogeräte für viele Hersteller bisher noch nicht ganz oben auf der internen Agenda zu stehen.

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