Schlagwort-Archiv: Erdöl

Vegetarische Produkte nicht so knorke

Mit Zusatzstoffen zum Fast-Fleischerlebnis

Wir haben uns ja in der Vergangenheit bereits verwundert darüber gezeigt, dass Menschen, die aus guten Gründen beim Essen auf Fleisch verzichten, oftmals auf Produkte umsteigen, die dieses auf Biegen und Brechen nachahmen wollen und dafür unter dubiosen Bedinungen in den Laboren der Unternehmen zusammengemischt werden – wie im Chemiebaukasten. Im Bereich der veganen Ernährung führt das dann dazu, dass der vor Jahren noch als Mogelpackung gescholtene Analogkäse jetzt plötzlich als veganer Käse mit entsprechender Preisprämie (der aufgeklärte und ethisch bewusste Konsument hat’s ja) ein Revival erlebt. Die Produkttester der Stiftung Warentest haben jetzt bei vegetarischen Produkten nochmal genauer hingeschaut und geprüft, was die derzeit erhältlichen vegetarischen Wurst- und Fleischprodukte können. Die Ergebnisse sind dabei eher durchwachsen ausgefallen, womit vielleicht zu rechnen war.

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„Arctic Sunrise“ – Russland haftet für Enterung

Rowdytum in internationalen Gewässern

Die Enterung des Greenpeace-Schiffs „Arctic Sunrise“ durch die russische Küstenwache hat im Herbst 2013 zu weltweiten Protesten geführt. Die Umweltaktivisten wollten gegen die Förderung von Erdöl und -gas in der Barentssee protestieren und wurden von den russischen Behörden erst verhaftet und dann wegen „Piraterie“ verhaftet.

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Weise Worte der Woche: Annie Leonard von Greenpeace

Große Ölkonzerne wie Shell oder BP haben sich in den letzten Jahren nicht gerade als blitzsaubere Hüter des Umweltschutzes erwiesen, verschiedene Skandale haben das Vertrauen in die Kompetenz der Unternehmen nachhaltig erschüttert. Nachdem die US-Regierung kürzlich dem Öl-Konzern Shell trotz großer Bedenken von Umweltschützern Bohrungen in der Arktis erlaubt hat, sagte Annie Leonard, Chefin von Greenpeace USA: „Diese Entscheidung bedeutet, dass Präsident Obama das Schicksal der Arktis in diesem Sommer in die Hände von Shell legt.“

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Nigerdelta: Shell zahlt Millionen für Ölkatastrophe

Betroffene Menschen im Nigerdelta werden doch noch entschädigt

Lange Jahre sah es so aus, als würden die Menschen im Nigerdelta mit ihrem Schicksal allein gelassen. Nachdem im Jahr 2008 aus Pipelines des Ölkonzerns Shell im Nigerdelta mehrere Millionen Liter Erdöl in die Umwelt flossen, lehnte das Unternehmen erst mal über Jahre ab, im Rahmen von Entschädigungen und Schadensersatzzahlungen wenigstens finanziell Verantwortung für die Umweltverschmutzung zu übernehmen. Jetzt hat man sich aber darauf geeinigt, dass Shell rund 70 Millionen Euro Entschädigung zahlt, der größte Teil der Summe geht direkt an Betroffene der Ölkatastrophe im Nigerdelta.

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Klimaschutz und Wirtschaft vertragen sich

Nachhaltigkeit kann auch die Wirtschaft jauchzen lassen

Bisher galt ja meist der auf den ersten Blick verständliche Grundsatz, dass ein wirksamer Klimaschutz in der Regel auch Gift für die Wirtschaft und das Wirtschaftswachstum sein müsse. Mehr Nachhaltigkeit durch Investitionen in den Klimaschutz? Für die meisten Unternehmen und ihre Vertreter wahrscheinlich eher ein rotes Tuch und der Beitrag zu schrumpfenden Gewinnen in der Zukunft. Eine aktuelle Studie zeigt jetzt allerdings, dass der vermutete natürliche Konflikt zwischen Klimaschutz und ökonomischen Interessen gar nicht ohne Weiteres auf der Hand liegt – im Gegenteil.

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Ölpest – Russische Ölkonzerne verseuchen ganze Regionen

Umweltschützer wollen Folgen der Ölpest in Russland eindämmen

Eine Gruppe von Greenpeace-Aktivisten hat im Norden Russlands dem Kampf gegen die Folgen einer Ölpest von dramatischem Ausmaß aufgenommen – soweit das mit den Möglichkeiten der Umweltschützer überhaupt möglich ist. Dass es in der Auseinandersetzung zwischen Umweltschützern und der russischen Seite zu unschönen Szenen kommen kann, weiß die Weltöffentlichkeit spätestens seit der Festsetzung des Greenpeace-Schiffs „Arctic Sunrise“ und der Inhaftierung seiner Crew – die zum Glück am Ende einigermaßen glimpflich ausging.

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Umweltfreundliche Autos – Ranking sieht Lexus und VW vorn

VCD veröffentlicht aktuelles Ranking für umweltfreundliche Autos

Angesichts steigender Spritpreise und allerlei menschlich verursachter Umweltplagen wie dem Klimawandel gibt es Menschen, die sich bei der Frage, wie sie von A nach B kommen, für umweltfreundliche Autos interessieren. Um diesem lobenswerten nachhaltigen Treiben entsprechende Unterstützung bei der Auswahl des passenden Gefährts zukommen zu lassen, veröffentlicht der Verkehrsclub Deutschland (VCD), nach eigener Aussage der „ökologische Verkehrsclub“, jedes Jahr eine Rangliste umweltfreundlicher Autos. Das aktuelle Ranking der ökologischen Mobile wurde in dieser Woche veröffentlicht und sieht vor allem Hybride und Erdgasautos beim Umweltschutz vorn. Weiterlesen

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Arctic Sunrise: Greenpeace-Schiff ist wieder zurück

Es war eine lange Reise und politischer Krimi, aber am Ende ist die Geschichte der „Arctic Sunrise“ zum Glück doch gut ausgegangen.

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TTIP: Greenpeace warnt vor dreckigen Produkten durch Abkommen

Umweltschützer warnen vor den Folgen von TTIP

Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, TTIP, muss allerhand Kritik einstecken, aktuell gerät es auch in den Verdacht, Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu untergraben. Leider ist vieles von dem, was man so in der Presse hört, ziemlich ungenau oder wird sofort von anderer Stelle wieder dementiert, jedenfalls fällt es einem als Normalbürger ziemlich schwer, sich eine fundierte Meinung über das Freihandelsabkommen zu bilden. Verbraucherschützer, Anti-Lobby-Verbände und Umweltschützer sind sich jedoch in ihren Warnungen vor den Folgen des Abkommens einigermaßen einig, vor allem da offenbar die Industrie und ihre Lobbybienen eine herausragende Rolle in den Verhandlungen spielen und zu befürchten ist, dass die Unternehmen am Ende ihre Wünsche weitgehend durchdrücken können – wobei dann vielleicht die Verbraucher und ihre Interessen auf der Strecke bleiben.

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Umweltkatastrophe: Folgen der „Exxon Valdez“-Havarie noch immer spürbar

Nachhaltigkeit und Umweltschutz: Der Sündenfall der Exxon Valdez

25 Jahre ist es jetzt her, dass der Tanker „Exxon Valdez“ bei einer der schlimmsten Umweltkatastrophen der letzten Jahrzehnte am 24.3.1989 um kurz nach Mitternacht vor der Küste Alaskas auf ein Riff auflief und Unmengen Öl verlor. In seinem Notruf an die Küstenwache sagte der Kapitän des Schiffes, Joseph Hazelwood: „Wir verlieren etwas Öl.“, was angesichts der tatsächlichen Lage im Prinz-William-Sund heute wie ein kleiner, bitterer Scherz anmutet.

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