Schlagwort-Archiv: Gesundheit

Vegetarische Produkte nicht so knorke

Mit Zusatzstoffen zum Fast-Fleischerlebnis

Wir haben uns ja in der Vergangenheit bereits verwundert darüber gezeigt, dass Menschen, die aus guten Gründen beim Essen auf Fleisch verzichten, oftmals auf Produkte umsteigen, die dieses auf Biegen und Brechen nachahmen wollen und dafür unter dubiosen Bedinungen in den Laboren der Unternehmen zusammengemischt werden – wie im Chemiebaukasten. Im Bereich der veganen Ernährung führt das dann dazu, dass der vor Jahren noch als Mogelpackung gescholtene Analogkäse jetzt plötzlich als veganer Käse mit entsprechender Preisprämie (der aufgeklärte und ethisch bewusste Konsument hat’s ja) ein Revival erlebt. Die Produkttester der Stiftung Warentest haben jetzt bei vegetarischen Produkten nochmal genauer hingeschaut und geprüft, was die derzeit erhältlichen vegetarischen Wurst- und Fleischprodukte können. Die Ergebnisse sind dabei eher durchwachsen ausgefallen, womit vielleicht zu rechnen war.

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GB setzt auf Verbot von Mikroplastik

Mikropartikel aus Plastik in der Nahrungskette

Kleinste Plastikteilchen, sogenanntes Mikroplastik, werden von vielen Herstellern in ihren Produkten verwendet, darunter z. B. in Zahnpasta oder Peelings. Was bei der täglichen Verwendung einigermaßen harmlos aussieht, könnte sich hinsichtlich der Folgen für Umwelt und unsere Gesundheit noch zu einem immensen Problem entwickeln. Denn das Mikroplastik gelangt über das Abwasser tonnenweise in Seen und Flüsse und schadet nicht nur den Meeresbewohnern, sondern kommt über die Nahrungskette auch zurück auf unseren Tisch. Plastikreste lassen sich schon jetzt in zahlreichen Tieren wie Muscheln, Würmern, Krebstieren, Fischen und Seehunden nachweisen.

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Initiative Tierwohl: Kurz vor Flop

Minibeträge sollten Haltungsbedingungen verbessern

Eigentlich ist die Initiative Tierwohl eine sehr gute Idee: Handel, Fleischindustrie und Landwirtschaft reagieren auf die Kritik an der leidvollen Massentierhaltung, indem sie sich gemeinsam für mehr Tierschutz engagieren. Für bessere Haltungsbedingungen von Tieren sollte im Rahmen der Initiative Tierwohl ein Betrag von wenigen Cent je verkauftem Kilo Fleisch (also fast nichts) von Händlern wie Aldi, Lidl und Co an die Landwirte zurückfließen.

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Fernbusse – einer nach dem anderen gibt auf

Die Bahn hat die Nase voll

Der Markt der Fernbusse schrumpft weiter – jedenfalls mit Blick auf die Zahl der Anbieter. Jetzt also auch noch Berlin Linien Busse, das Busunternehmen, mit dem die Deutsche Bahn eigentlich den Neueinsteigern im Mobilitätsgeschäft Paroli bieten wollte. So schnell wie bei den Fernbussen hat sich wohl bisher kaum ein Markt nach der Entstehung konsolidiert.

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Entspannen Sie sich…

So wahr. Für viele, die im täglichen Hamsterrad strampeln, ist so ein bisschen Entspannung oft kaum vorstellbar – aber immer mal ein Stück zurücktreten und überlegen, ob das ganze Gerenne in dieser Form sein muss, ist sehr zu empfehlen.

Entspannung

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Gabor: Petition gegen Leder aus Indien

Schon häufiger haben wir an dieser Stelle über die grausamen Zustände in der asiatischen Lederindustrie gesprochen, unter anderem haben uns Bilder aus Herstellerbetrieben für Hundeleder nachdrücklich das Interesse an Lederprodukten ausgetrieben…

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Geisternetze als tödliche Gefahr

Tausende Geisternetze vor den Küsten

Verloren gegangene oder über Bord geworfene Fischernetze, sogenannte Geisternetze, schwimmen als Plastikmüll in den Meeren und können für viele Tiere zur tödlichen Falle werden. Allein in der Ostsee landen nach Schätzungen von Umweltschützern jedes Jahr bis zu 10.000 Fischernetze ganz oder teilweise im Meer und gefährden die Meeresbewohner, in den europäischen Meeren insgesamt sollen es bis zu 25.000 Geisternetze sein – die für viele Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte nicht verrotten und nach dem Zersetzen als Mikroplastik in die Nahrungskette gelangen können.

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Zu kleine Kastenstände in der Schweinezucht

Kastenstände für die effiziente Turbozucht

Kastenstände könnten in nächster Zeit für Schweißausbrüche bei einigen Fleischproduzenten sorgen. Deutschland ist Europameister bei der Fleischerzeugung, fast 60 Millionen Schweine werden hierzulande pro Jahr geschlachtet – eine unvorstellbar große Zahl. Vor allem in riesigen Zuchtbetrieben mit zigtausend Schweinen, die in jeder Hinsicht auf Effizienz getrimmt werden, ist das Schweineleben von Anfang bis Ende auf möglichst hohen Ertrag getaktet. Dazu gehören nach Ansicht vieler Schweinezüchter auch Kastenstände, enge Gitterboxen aus Stahl, in denen die Schweine über viele Wochen fixiert werden.

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Für eine tierleidfreie Lehre an deutschen Unis

Mit einer aktuellen Petition richtet sich PETA gegen die Durchführung von Tierversuchen an deutschen Unis. Nach Angaben der Tierschützer werden in Deutschland jedes Jahr mehrere zehntausend Tiere, unter anderem Affen, Ratten, Mäuse, Hunde, Schweine, Katzen, Pferde und Esel, in der universitären Lehre für Ausbildungszwecke missbraucht – obwohl in vielen Fällen bessere, tierleidfreie Alternativen existierten.

Über die genauen Zahlen schweigen sich Politik und Unis, wahrscheinlich wegen berechtigter Sorgen vor Protesten aus, so genau weiß also niemand, wie viele Tiere tatsächlich verwendet oder getötet werden, um den Studenten wertvolle Dinge beizubringen. Viele Unis hat PETA direkt angeschrieben, aber kaum Angaben zur Verwendung von Tieren erhalten.

Wer sich gegen die Verwendung von Tieren bzw. die Durchführung von Tierversuchen aussprechen will, findet hier die Petition.

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Work-Life-Blending oder Selbstausbeutung

Gut gemeint, aber…

Dass eine gute Work-Life-Balance für die meisten Mitarbeiter ein wichtiger Punkt bei der Wahl des Arbeitgebers ist, hat sich wohl bis zum letzten Kleinunternehmen in Hintertupfing rumgesprochen. Erst recht, seit die sogenannte Generation Y auf den Arbeitsmarkt gekommen ist, die im Durchschnitt mehr Wert auf Sinnhaftigkeit und genügend Freizeit und weniger auf Karriere und hohe Gehälter legt als ihre Elterngeneration. Inwischen gibt es auch den Begriff des Work-Life-Blending, also ein möglichst fließender Übergang zwischen Arbeit und Freizeit, aber für viele Arbeitnehmer könnte diese Entgrenzung zur Falle werden.

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