Schlagwort-Archiv: Greenpeace

Umweltschützer feiern Aus für Staudamm São-Luiz-do-Tapajós

Der weltweite Protest von Umweltschützern hatte Erfolg: In Brasilien wurde der Bau des Megastaudamms São-Luiz-do-Tapajós im Amazonas-Regenwald gestoppt.

Jungle Life Chameleon - Gegen die Abholzung des Regenwalds

Jungle Life Chameleon – Gegen die Abholzung des Regenwalds

Der Staudamm hätte nicht nur den Lebensraum von zig bedrohten Tier- und Pflanzenarten vernichtet, sondern auch den des Volks der Munduruku. Im Rahmen der Proteste ist auch Siemens unter Beschuss geraten, da eine Tochter Konzerns wesentliche Teile zum Projekt beisteuern sollte – für Umweltschützer ein Verhalten, das gar nicht zum nachhaltigen Anspruch des Unternehmens passt.

Zwar sind auch noch andere große Staudämme im Regenwald in Planung, aber der Erfolg beim São-Luiz-do-Tapajós-Staudamm zeigt, dass der Umweltschutz dank internationaler Vernetzung wichtige Siege erringen kann.

Mehr Beiträge rund um Nachhaltigkeit und Eco Fashion hier im Blog oder bei Coromandel, deinem Label für nachhaltige Klamotten.

markiert , , , , , , , , , , , ,

Danke, Greenpeace, für TTIPLEAKS

Großes Dankeschön an Greenpeace für den Leak der TTIP-Dokumente. Noch größeres Dankeschön an den Informanten, der Greenpeace die Dokumente zugespielt und nun hoffentlich hervorragenden Quellenschutz genießt… Jetzt dürfte die Diskussion um TTIP nochmal richtig hochkochen, die ersten Rufe nach einem Stopp der Verhandlungen werden bereits laut.

Das Thema ist so komplex, dass es wirklich schwierig ist, sich eine klare Meinung in die eine oder andere Richtung zu bilden, aber wenigstens bringt Greenpeace mit der Enthüllung jetzt endlich mal ein bisschen Licht ins Dunkel – die Geheimnistuerei der TTIP-Beteiligten nervt ja nur noch…

markiert , , , , , , , , , , ,

„Arctic Sunrise“ – Russland haftet für Enterung

Rowdytum in internationalen Gewässern

Die Enterung des Greenpeace-Schiffs „Arctic Sunrise“ durch die russische Küstenwache hat im Herbst 2013 zu weltweiten Protesten geführt. Die Umweltaktivisten wollten gegen die Förderung von Erdöl und -gas in der Barentssee protestieren und wurden von den russischen Behörden erst verhaftet und dann wegen „Piraterie“ verhaftet.

Weiterlesen

markiert , , , , , , , , , , ,

Weise Worte der Woche: Annie Leonard von Greenpeace

Große Ölkonzerne wie Shell oder BP haben sich in den letzten Jahren nicht gerade als blitzsaubere Hüter des Umweltschutzes erwiesen, verschiedene Skandale haben das Vertrauen in die Kompetenz der Unternehmen nachhaltig erschüttert. Nachdem die US-Regierung kürzlich dem Öl-Konzern Shell trotz großer Bedenken von Umweltschützern Bohrungen in der Arktis erlaubt hat, sagte Annie Leonard, Chefin von Greenpeace USA: „Diese Entscheidung bedeutet, dass Präsident Obama das Schicksal der Arktis in diesem Sommer in die Hände von Shell legt.“

markiert , , , , , , , , , , ,

Quecksilber wird bei uns fröhlich verteilt

Quecksilber gehört aus dem Alltag verbannt

Viele Non-Digital-Natives werden aus der Kindheit noch eine enge Bindung zu Quecksilber haben, schließlich war das munter schillernde Schwermetall in den meisten Fieberthermometern zu finden. Heute piept es digital aus Mund und anderen Körperöffnungen, aber bis vor wenigen Jahrzehnten hat man sich nicht viel dabei gedacht, Thermometer mit Quecksilbersäule in den Mund zu stecken – wahrscheinlich ist auch nicht so oft was passiert, heute trotzdem undenkbar. Wer wissen will, warum man sich von Quecksilber lieber fernhalten sollte, dem sei gesagt, dass das Schwermetall tatsächlich zu den für den Menschen gefährlichsten Stoffen überhaupt gehört. Greenpeace spricht sogar von der „drittgefährlichsten Substanz auf Erden“.

Weiterlesen

markiert , , , , , , , , , ,

Saubere Mode nicht auf dem Schirm

Saubere Mode leidet unter alten Vorurteilen

Soll hinterher bloß niemand sagen, wir hätten von den Problemen in der Klamottenindustrie nichts gewusst. Die Konsumenten sind, was „schmutzige“ Produkte in verschiedenen Branchen angeht, heute wahrscheinlich so gut informiert wie noch nie zuvor – auch die jungen Verbraucher. Das gilt auch für den Bereich der Kleidung. Ausbeutung, mangelnde Sicherheit, miserable Arbeitsbedingungen – laut einer aktuellen Studie von Greenpeace wissen Jugendliche über die Probleme bei der Produktion von Billigklamotten Bescheid. Saubere Mode hat bei ihnen allerdings trotzdem einen schweren Stand, denn vor dem Klamottenregal werden diese Probleme ausgeblendet.

Weiterlesen

markiert , , , , , , , , , , , , , , ,

Detox macht Schule bei Rewe

Rewe folgt Trend zu Detox in der Textilbranche

Nach Lidl und Tchibo steht jetzt auch bei der Rewe-Gruppe und ihrem Discounter Penny Detox auf dem Plan: In den kommenden Jahren sollen gesundheits- und umweltschädliche Chemikalien aus den Klamotten des Konzerns verbannt werden, damit feiert die Detox-Kampagne der Umweltschützer von Greenpeace einen schönen Erfolg zum Jahresende.

Weiterlesen

markiert , , , , , , , , , , , ,

Umweltfreundliche Elektrogeräte – Hersteller müssen ran

Aus unserem Alltag auf die Schrottdeponie

Inzwischen sind die meisten Menschen in unseren Gefilden fast den ganzen Tag von diversen Gidgets und Gadgets wie Smartphones, Laptops etc. umgeben – umweltfreundliche Elektrogeräte sind dabei allerdings leider noch viel zu selten dabei. Zwar sind die Auswirkungen der von uns auf den Deponien der Welt abgeladenen Geräte für Mensch und Natur einigermaßen gut dokumentiert, trotzdem scheint das Thema umweltfreundliche Elektrogeräte für viele Hersteller bisher noch nicht ganz oben auf der internen Agenda zu stehen.

Weiterlesen

markiert , , , , , , , , , , , , , ,

Ölpest – Russische Ölkonzerne verseuchen ganze Regionen

Umweltschützer wollen Folgen der Ölpest in Russland eindämmen

Eine Gruppe von Greenpeace-Aktivisten hat im Norden Russlands dem Kampf gegen die Folgen einer Ölpest von dramatischem Ausmaß aufgenommen – soweit das mit den Möglichkeiten der Umweltschützer überhaupt möglich ist. Dass es in der Auseinandersetzung zwischen Umweltschützern und der russischen Seite zu unschönen Szenen kommen kann, weiß die Weltöffentlichkeit spätestens seit der Festsetzung des Greenpeace-Schiffs „Arctic Sunrise“ und der Inhaftierung seiner Crew – die zum Glück am Ende einigermaßen glimpflich ausging.

Weiterlesen

markiert , , , , , , , ,

Walfang: Greenpeace kritisiert Deutsche See

Laut Greenpeace unterstützt Deutsche See durch Handelsbeziehungen den Walfang in Island

Das Thema Walfang erhitzt die Gemüter, immer wieder werden Länder, die das internationale Walfangverbot ignorieren, hart kritisiert, darunter Japan, Norwegen und Island – die Europäer stehen also ganz oben auf der Protestliste der Walfanggegner. Nun ist auch ein deutsches Unternehmen in die Schusslinie geraten, wenn auch nicht für die direkte Beteiligung am Walfang. Vor einigen Wochen haben Umweltschützer von Greenpeace vor dem Firmensitz der „Deutschen See“, Deutschlands größtem Fischimporteur, protestiert. Ihr Vorwurf: Durch die Beziehungen zu isländischen Firmen, die eng mit dem Walfang des Landes verbunden seien, unterstütze die Deutsche See indirekt auch die Walfangindustrie des Landes im hohen Norden. Die Vorwürfe wurden von der Deutschen See zunächst abgestritten und jede Unterstützung des Walfangs von sich gewiesen, auf der Website des Unternehmens wurde extra ein Statement zu dem brisanten Thema veröffentlicht.

Weiterlesen

markiert , , , , , , , , , , ,