Schlagwort-Archiv: Homosexualität

Paragraph 175 – Diskriminierung in Deutschland

„Unzucht“ durch Paragraph 175 unter Strafe

In vielen Ländern können Homosexuelle bis heute nicht offen leben und sind Diskriminierung, Hass oder sogar schwerer Gewalt ausgesetzt – darunter Länder wie Russland, Uganda oder Jamaika. Im Vergleich zu diesen Ländern wirkt Deutschland, trotz fehlender Gleichberechtigung Homosexueller in einigen gesellschaftlichen Bereichen (z. B. Ehe, Adoptionsrecht), heute wie ein Hort der Toleranz – und tatsächlich haben wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten viel auf dem Weg zu mehr Toleranz und Gleichberechtigung erreicht. Aber auch hierzulande sind die dunklen Zeiten nicht so lange her, wie man manchmal vermuten würde – aktuelles Beispiel ist der aus dem Strafgesetzbuch gestrichene Paragraph 175.

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Homophobie in der Karibik

Wie leben Homosexuelle in Ländern wie Jamaika?

Die Karibik gilt hierzulande eher als Paradies, was politisch in dieser Gegend der Welt passiert, dringt eher selten zu uns durch. Bento hat in einem Artikel über das Leben Homosexueller in Jamaika ein bisschen Licht auf ein Problem geworfen, das dort offenbar munter wuchert: Homophobie und Gewalt gegen sexuelle Minderheiten. Während im Moment viel häufiger über mangelnde Menschenrechte und Homophobie in muslimischen Ländern diskutiert wird, ist es vielleicht nicht schlecht, auch mal auf die Lage von Homosexuellen den Ländern der Karibik hinzuweisen.

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katholisch.de verhindert Text über Homosexualität

katholisch.de wollte Gastbeitrag über Homosexualität in der Bibel

Eigentlich hatten sich die Macher der Website katholisch.de einen offenen Diskurs mit der Gesellschaft vorgenommen, über den Internetkanal sollten neue Zielgruppen für die katholische Kirche erschlossen werden, nachdem sich in den letzten Jahren immer mehr Menschen von den großen Kirchen abgewendet haben. Wie SPON berichtet, wurde für das Design der Website sogar eine der renommiertesten und vermutlich auch teuersten Werbeagenturen engagiert, die Hamburger Agentur Jung von Matt – sonst vor allem bekannt für große Kampagnen für Big Player wie Edeka, Daimler oder Sixt.

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Gesetz gegen Homosexuelle in Uganda einkassiert

Staatliche sanktionierte Diskriminierung in Uganda erst mal gestoppt

In Uganda wurde ein gerade erst verabschiedetes Gesetz gegen Homosexuelle wieder gekippt, ein schöner Erfolg im Sinne der Menschenrechte und gegen Diskriminierung von Minderheiten. Im März 2014 hatte das Land das Gesetz gegen Homosexuelle auf den Weg gebracht, das harte Strafen für vermeintlich unsittliches Verhalten vorsah. Die Kritik aus dem Ausland war beträchtlich, schließlich reihte sich Uganda damit in die Reihe der Länder ein, die in punkto Rechtsstaatlichkeit langsam wieder in Richtung Mittelalter abdrehen (an dieser Stelle ein Gruß nach Moskau…).

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Menschenrechte: Amnesty Deutschland verleiht Preis an Anwältin aus Kamerun

Einsatz für Freiheit und Menschenrechte in Kamerun

Neben Kamerun scheint in vielen Ländern rund um den Globus, darunter z. B. Uganda oder Russland, die Verfolgung von Homosexuellen zunehmend salonfähig zu werden. Der deutsche Ableger der Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die Anwältin Alice Nkom mit dem siebten Menschenrechtspreis ausgezeichnet, für ihren mutigen Einsatz für die Rechte sexueller Minderheiten.   Im Jahr 2003 hat Nkom die „Vereinigung zur Verteidigung der Rechte Homosexueller“ (Adefho) gegründet, die als erste NGO in Kamerun gilt, die sich für den Schutz und die Rechte sexueller Minderheiten (nicht nur Homosexuelle) einsetzt.

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Düstere Aussichten – Uganda verschärft Kampf gegen Homosexualität

Gesellschaftliche Entwicklung zurück ins Mittelalter

Wie sich Uganda bisher in Sachen Freiheit, Menschenrechte und den Schutz von Minderheiten geschlagen hat, weiß ich nicht – aller Wahrscheinlichkeit nach war es darum bislang schon nicht besonders gut bestellt. Jetzt dreht Uganda den Kampf gegen sexuelle Minderheiten jedenfalls nochmal eine Stufe weiter, Präsident Yoweri Museveni hat gerade ein umstrittenes Gesetz unterzeichnet, das lebenslange Haftstrafen für „schwere homosexuelle Handlungen“ (hier hat man sich eine besonders schöne Formulierung ausgedacht) vorsieht. Bestraft werden soll wohl alles, was als Förderung, Vorbereitung und Gutheißen homosexueller Handlungen aufgefasst werden kann.

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Rechte von Frauen und Homosexuellen – Gauck redet den Indern ins Gewissen

Soziale Nachhaltigkeit – Gauck sendet Signale gegen Diskriminierung

Joachim Gauck findet immer wieder wohltuend klare Worte, wenn es gilt, deutlich auf Missstände hinzuweisen. Gerade erst vor einigen Wochen hatte er angekündigt, nicht zu den Olympischen Spielen nach Sotschi fahren zu wollen. Obwohl das nicht öffentlich bestätigt wurde, konnte man die Entscheidung durchaus als Kritik an den Menschenrechtsverletzungen und der Gewalt gegen Minderheiten in Russland werten. Bei seinem jetzigen Indienbesucht hat es sich unser Staatsoberhaupt auch nicht nehmen lassen, die Diskriminierung von Frauen und Homosexuellen in dem Land anzusprechen. Ein guter Mann!

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50 Milliarden Dollar für Olympia: Putins Größenwahn

Olympische Spiele in Sotschi kosten mehr als alle vorherigen Winterspiele zusammen

Über die Repressionen gegen Minderheiten in Russland wurde in den vergangenen Monaten umfassend berichtet. Das ZDF hat jetzt in einem Beitrag von Frontal 21 nochmal Putins Größenwahn genauer unter die Lupe genommen, mit dem er in Sotschi seinen Traum von Olympia gegen alle Widerstände und Bedenken durchsetzt – leicht diktatorisch eben. Die Kosten für das große Spektakel liegen nach Schätzungen bei rund 50 Milliarden Dollar, umgerechnet etwa 37 Milliarden Euro. Wahnsinn, mit dem Geld hätte man auf jeden Fall die eine oder andere Schule bauen können. Oder warum nicht auch mal ein paar Euro statt in Stadien ganz nachhaltig und umweltfreundlich gegen die Verseuchung von ganzen Regionen durch marode Pipelines investieren? Wohl eher nicht.

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Putin: Homosexuelle haben nichts zu befürchten, solange sie Kinder in Ruhe lassen

Vor Sotschi bleiben Rechte Homosexueller in Russland wichtiges Thema

Wenn es Neuigkeiten aus Russland gibt, kann man sich inzwischen fast schon wertvoller gesellschaftlicher Debattenbeiträge sicher sein. Gerade jetzt, so kurz vor Sotschi, kann man die eine oder andere verbale Perle bestaunen, nun hat sich Russlands Präsident nochmal in die nicht enden wollende Debatte um Repressionen und Gewalt gegen Homosexuelle geäußert.

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