Schlagwort-Archiv: Materialismus

Hundeleder: Keine Lederprodukte kaufen

Wir haben in der Vergangenheit bereits über die grausame Produktion von Hundeleder berichtet. Vor allem in China, wo es mangels Tierschutzgesetz keine Strafen für den Missbrauch von Tieren gibt, wird Leder unter ätzenden Bedingungen aus den Häuten von Hunden und anderen Tieren für den Weltmarkt produziert. PETA hat aktuell nochmal dazu aufgerufen, die grausame Haltung und das Abschlachten der Hunde nicht durch den Kauf von Lederprodukten zu unterstützen – mindestens, solang nicht völlig klar ist, wo das Leder herkommt. Wer die Bilder aus den Betrieben gesehen hat und nicht völlig abgestumpft ist, wird nicht mehr leichten Gewissens Lederprodukte kaufen können. Natürlich schreibt kein Modeunternehmen freiwillig „Aus 100 % Hundeleder“ auf seine Etiketten, deshalb scheißt auf die Angaben auf den Labels, die sind im Zweifelsfall falsch.

Also so kurz vor Weihnachten nochmal der eindringliche Hinweis: Kauft keine Lederprodukte, wenn ihr die elenden Bedingungen der Tiere nicht unterstützen wollt.

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Banker in a Wonderland

Neuzugang in unserer Kollektion: „Banker in a Wonderland“ von Iulia Ignat. Iulia spielt mit ihrer Serie darauf an, wie unsere Träume von dem Wunsch nach Geld und der großen Bedeutung des Materialismus in unserer Gesellschaft infiltriert werden.

Banker in a Wonderland - Eco Fashion

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Entspannen Sie sich…

So wahr. Für viele, die im täglichen Hamsterrad strampeln, ist so ein bisschen Entspannung oft kaum vorstellbar – aber immer mal ein Stück zurücktreten und überlegen, ob das ganze Gerenne in dieser Form sein muss, ist sehr zu empfehlen.

Entspannung

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Gabor: Petition gegen Leder aus Indien

Schon häufiger haben wir an dieser Stelle über die grausamen Zustände in der asiatischen Lederindustrie gesprochen, unter anderem haben uns Bilder aus Herstellerbetrieben für Hundeleder nachdrücklich das Interesse an Lederprodukten ausgetrieben…

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Generation Y pfeift aufs Auto

Speziell für Autohersteller werden die sich ändernden Werte der Generation Y zunehmend zum Problem. Das Beispiel USA zeigt: Wo früher Erst- oder Zweitauto fest zur Erfüllung des amerikanischen Traums gehörten, da wird heute bei den unter 30-Jährigen eben deutlich mehr gelaufen, geradelt, auf öffentliche Verkehrsmittel gesetzt oder geteilt.

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Die hässliche Fratze von Olympia

Verrat an der olympischen Idee

Nach all den Berichten über Doping, Korruption und Geldgier rund um die Olympischen Spiele hat der Ruf des IOC (ähnlich wie der von FIFA und DFB) immer neue Tiefpunkte erreicht, und die ursprüngliche olympische Idee liegt inzwischen am Boden wie ein schlecht trainierter Sportler nach einem Marathonlauf.  Viele Sportfans wenden sich inzwischen leicht angewidert von den olympischen Wettkämpfen ab, weil die Umstände rund um die Spiele kaum noch ungetrübte Freude am Sport aufkommen lässt. In seltener Offenheit (DANKE!) hat Julius Brink, der ehemalige Olympiasieger im Beachvolleyball und jetzige ARD-Experte vor Ort, den Riss zwischen schöner Fassade der Spiele und der Realität im Hintergrund beschrieben.

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Zerlegbare Smartphones – alles gut?

Ständige Gerätewechsel führen zu massenhaftem Elektroschrott

Viele Hersteller von Smartphones werden dafür kritisiert, dass ihre Modelle bereits nach wenigen Jahren veraltet sind und dann entsorgt werden müssen. Auch eine Reparatur lohnt sich meistens nicht, denn in der Regel muss man die Geräte erst einschicken – wenn etwas kaputt ist, tauschen die meisten Verbraucher ihr altes Smartphones lieber gegen ein neues ein. Nun stehen aber offenbar zerlegbare Smartphones kurz vor dem Durchbruch und könnten den Markt grundlegend verändern – die Frage ist, ob, was sinnvoll klingt, am Ende wirklich positiv für die Umwelt ist.

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Zenit bei den iPhones erreicht?

Der Apfel lebt noch

Sorgen muss man sich wohl so bald nicht um Apple machen, auch wenn mancher schon das „Ende des iPhones“ einläutet. Angesichts von immer noch 51 Millionen verkauften iPhones in einem Quartal ist Apple, das immer mehr vom hippen Innovator zum normalen Konzern wird, noch einigermaßen weit vom Hungertuch entfernt. Trotzdem ist der Rückgang bei den Verkaufszahlen ergeblich, 16 Prozent weniger binnen Jahresfrist.

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Filterkaffee kommt in alter Frische zurück

Filterkaffee erlebt sein Revival

Totgesagte leben länger, oder wie sagt der Volksmund. Auf der nächsten Retrowelle scheint jetzt der Filterkaffee sein Revival zu erleben und kommt im leicht nerdigen, urbanen Umfeld wieder in unser Leben zurück. Dabei hatte er doch in den letzten Jahren vor allem ein tristes Dasein in grauen Büroküchen gefristet, um mit kleinen Sahneportionen im nervigen Meeting den Gästen aufgenötigt zu werden. Aber wenn man SPON glauben schenken darf, geht es mit Blick auf den schnöden Filter auch ganz anders, geben wir dem Filterkaffee also nochmal eine Chance!

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Was hinter dem Gewinn bei Apple steckt

Absoluter Rekord, 18 Milliarden Dollar Gewinn hat Apple in einem Quartal gemacht, so viel wie noch nie ein Unternehmen zuvor – und wie die FAZ schreibt übrigens auch mehr als ganz Island! Hinter dem Erfolg, der Betriebswirten rund um den Globus die Ohren schlackern lassen dürfte, stecken ohne Zweifel große Stärken des Unternehmens – z. B. die fast unschlagbare Kenntnis und Ausnutzung der Konsumentenwünsche, die mit Steve Jobs Einzug gehalten hatte. Dass aber nicht nur blitzsauberes unternehmerisches Geschick und Marketingkompetenzen hinter dem Rekordgewinn stecken, lässt sich in einem Beitrag von SPON nachlesen.

Vier schmutzige Details hinter dem Erfolg werden hier besprochen, die so gar nicht zum klinischen Image der Marke Apple passen wollen und den einen oder anderen Kratzer am Apfel zurücklassen könnten: Ausbeuterische Produktion, dreiste Steuertricks, fragwürdiger Datenschutz und Kurskosmetik. Bisher scheint es Apple nicht zu schaden, aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich auch bei trägen Konsumenten irgendwann plötzlich die Stimmung drehen kann und die Krise über einem eben noch strahlenden Erfolgsunternehmen hereinbrechen kann. Vielleicht nutzt Apple ja die 18 Milliarden Dollar, um hier vorsorglich schrittweise aufzuräumen. Wer’s glaubt! 🙂

 

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