Schlagwort-Archiv: Naturschutz

Lachsindustrie: Wie sind Aquakulturen und Zuchtlachs aus Norwegen zu beurteilen

Der Lachs wird ja auch als „Huhn der Meere“ bezeichnet, weil er inzwischen ähnlich industriell gezüchtet wird – vor allem in Norwegen. Der WDR hat in einer interessanten Doku mit dem Titel „Die Lachs-Industrie“ mal die Zucht von Lachsen in Norwegen samt Aquakulturen, Verarbeitung, Vor- und Nachteilen für die Umwelt, Belastung mit Schadstoffen etc. unter die Lupe genommen.

Unbedenklich ist die Zucht im industriellen Stil natürlich nicht, auf der anderen Seite wäre die Nachfrage nach Lachs durch Wildfang gar nicht mehr zu stemmen und außerdem macht die Lachszucht, zumindest wenn man den Bildern glauben kann, einen besseren und artgerechteren Eindruck als die typische Zucht von Schweinen und Hühnern hierzulande. Zum Beispiel gilt als Quote für die Befüllung der Netze in den Aquakulturen wohl 2,5 % Lachs und 97,5 % Wasser – davon können Schwein und Huhn in den Ställen nur träumen.

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Zoo Hannover: Kritik von PETA wegen Tierquälerei

PETA übt schwere Kritik am Zoo Hannover, weil hier offenbar Elefanten für die Teilnahme an Shows drangsaliert werden – diese sollen eben die gewünschten Kunststücke zeigen, da muss man ggf. mit Haken oder Peitsche nachhelfen. Da wir gegen den Einsatz von Wildtieren im Zirkus sind, können wir die Kritik an der Teilnahme von Elefanten an zirkusähnlichen Shows fürs Publikum sehr gut nachvollziehen. Über Sinn und Unsinn von Zoos wird ja immer wieder leidenschaftlich gestritten, aber diese Art von Dressur ist sicher nicht das, was man von einem modernen Zoo erwartet, der sich mit artgerechter Haltung von Tieren beschäftigt. Hier werden Tiere gewaltsam zur Unterhaltung des Publikums gebracht, sowas passt eher ins letzte Jahrhundert, da sind wir doch heute mit Blick auf den Tierschutz schon weiter gekommen.

Wer will, kann hier die Petition gegen die Haltung der Elefanten im Zoo Hannover unterstützen.

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Hide and Seek

Der zweite kleine und gut gelaunte Geist aus der Serie „Natural Spirits“ von alena.tkach – das Motiv „Hide and Seek“

Hide and Seek - Nachhaltiger Hoodie von Coromandel

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Vegetarische Produkte nicht so knorke

Mit Zusatzstoffen zum Fast-Fleischerlebnis

Wir haben uns ja in der Vergangenheit bereits verwundert darüber gezeigt, dass Menschen, die aus guten Gründen beim Essen auf Fleisch verzichten, oftmals auf Produkte umsteigen, die dieses auf Biegen und Brechen nachahmen wollen und dafür unter dubiosen Bedinungen in den Laboren der Unternehmen zusammengemischt werden – wie im Chemiebaukasten. Im Bereich der veganen Ernährung führt das dann dazu, dass der vor Jahren noch als Mogelpackung gescholtene Analogkäse jetzt plötzlich als veganer Käse mit entsprechender Preisprämie (der aufgeklärte und ethisch bewusste Konsument hat’s ja) ein Revival erlebt. Die Produkttester der Stiftung Warentest haben jetzt bei vegetarischen Produkten nochmal genauer hingeschaut und geprüft, was die derzeit erhältlichen vegetarischen Wurst- und Fleischprodukte können. Die Ergebnisse sind dabei eher durchwachsen ausgefallen, womit vielleicht zu rechnen war.

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GB setzt auf Verbot von Mikroplastik

Mikropartikel aus Plastik in der Nahrungskette

Kleinste Plastikteilchen, sogenanntes Mikroplastik, werden von vielen Herstellern in ihren Produkten verwendet, darunter z. B. in Zahnpasta oder Peelings. Was bei der täglichen Verwendung einigermaßen harmlos aussieht, könnte sich hinsichtlich der Folgen für Umwelt und unsere Gesundheit noch zu einem immensen Problem entwickeln. Denn das Mikroplastik gelangt über das Abwasser tonnenweise in Seen und Flüsse und schadet nicht nur den Meeresbewohnern, sondern kommt über die Nahrungskette auch zurück auf unseren Tisch. Plastikreste lassen sich schon jetzt in zahlreichen Tieren wie Muscheln, Würmern, Krebstieren, Fischen und Seehunden nachweisen.

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Artenschutz: Einen Daumen rauf, einen Daumen runter

Es gibt also doch nicht nur schlechte Nachrichten vom Artenschutz. Dank des Walfangverbots sind Buckelwale momentan nicht mehr vom Aussterben bedroht, einige Umweltschützer sprechen schon von einer „ökologischen Erfolgsgeschichte“. An dieser Stelle also einen Daumen rauf für den Menschen, der es dank intensiver Bemühungen zum Schutz bestimmter Tierarten doch schafft, diese vor dem Aussterben zu bewahren.

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Jungle Life: Unser Herz für den Dschungel

Mit der neuen Serie „Jungle Life“ von Eszter Metzing haben traumhafte neue Motive den Weg in unseren Shop gefunden. Mit den Motiven setzt Eszter ein Zeichen für den Erhalt von Urwäldern als Lebensräume zahlreicher einzigartiger Tiere.

Jungle Life Chameleon - Gegen die Abholzung des RegenwaldsJungle Life Jungle Life Sloth - Gegen die Abholzung des Regenwalds

Jungle Life Koala - Gegen die Abholzung des Regenwalds

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Umweltschützer feiern Aus für Staudamm São-Luiz-do-Tapajós

Der weltweite Protest von Umweltschützern hatte Erfolg: In Brasilien wurde der Bau des Megastaudamms São-Luiz-do-Tapajós im Amazonas-Regenwald gestoppt.

Jungle Life Chameleon - Gegen die Abholzung des Regenwalds

Jungle Life Chameleon – Gegen die Abholzung des Regenwalds

Der Staudamm hätte nicht nur den Lebensraum von zig bedrohten Tier- und Pflanzenarten vernichtet, sondern auch den des Volks der Munduruku. Im Rahmen der Proteste ist auch Siemens unter Beschuss geraten, da eine Tochter Konzerns wesentliche Teile zum Projekt beisteuern sollte – für Umweltschützer ein Verhalten, das gar nicht zum nachhaltigen Anspruch des Unternehmens passt.

Zwar sind auch noch andere große Staudämme im Regenwald in Planung, aber der Erfolg beim São-Luiz-do-Tapajós-Staudamm zeigt, dass der Umweltschutz dank internationaler Vernetzung wichtige Siege erringen kann.

Mehr Beiträge rund um Nachhaltigkeit und Eco Fashion hier im Blog oder bei Coromandel, deinem Label für nachhaltige Klamotten.

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Die hässliche Fratze von Olympia

Verrat an der olympischen Idee

Nach all den Berichten über Doping, Korruption und Geldgier rund um die Olympischen Spiele hat der Ruf des IOC (ähnlich wie der von FIFA und DFB) immer neue Tiefpunkte erreicht, und die ursprüngliche olympische Idee liegt inzwischen am Boden wie ein schlecht trainierter Sportler nach einem Marathonlauf.  Viele Sportfans wenden sich inzwischen leicht angewidert von den olympischen Wettkämpfen ab, weil die Umstände rund um die Spiele kaum noch ungetrübte Freude am Sport aufkommen lässt. In seltener Offenheit (DANKE!) hat Julius Brink, der ehemalige Olympiasieger im Beachvolleyball und jetzige ARD-Experte vor Ort, den Riss zwischen schöner Fassade der Spiele und der Realität im Hintergrund beschrieben.

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