Schlagwort-Archiv: Studien

GB setzt auf Verbot von Mikroplastik

Mikropartikel aus Plastik in der Nahrungskette

Kleinste Plastikteilchen, sogenanntes Mikroplastik, werden von vielen Herstellern in ihren Produkten verwendet, darunter z. B. in Zahnpasta oder Peelings. Was bei der täglichen Verwendung einigermaßen harmlos aussieht, könnte sich hinsichtlich der Folgen für Umwelt und unsere Gesundheit noch zu einem immensen Problem entwickeln. Denn das Mikroplastik gelangt über das Abwasser tonnenweise in Seen und Flüsse und schadet nicht nur den Meeresbewohnern, sondern kommt über die Nahrungskette auch zurück auf unseren Tisch. Plastikreste lassen sich schon jetzt in zahlreichen Tieren wie Muscheln, Würmern, Krebstieren, Fischen und Seehunden nachweisen.

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Für eine tierleidfreie Lehre an deutschen Unis

Mit einer aktuellen Petition richtet sich PETA gegen die Durchführung von Tierversuchen an deutschen Unis. Nach Angaben der Tierschützer werden in Deutschland jedes Jahr mehrere zehntausend Tiere, unter anderem Affen, Ratten, Mäuse, Hunde, Schweine, Katzen, Pferde und Esel, in der universitären Lehre für Ausbildungszwecke missbraucht – obwohl in vielen Fällen bessere, tierleidfreie Alternativen existierten.

Über die genauen Zahlen schweigen sich Politik und Unis, wahrscheinlich wegen berechtigter Sorgen vor Protesten aus, so genau weiß also niemand, wie viele Tiere tatsächlich verwendet oder getötet werden, um den Studenten wertvolle Dinge beizubringen. Viele Unis hat PETA direkt angeschrieben, aber kaum Angaben zur Verwendung von Tieren erhalten.

Wer sich gegen die Verwendung von Tieren bzw. die Durchführung von Tierversuchen aussprechen will, findet hier die Petition.

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Diesel: Das Spiel mit dem Thermofenster

Wie kriegt man den Diesel sauber?

Mal wieder wirtschaftet sich eine ganze Branche um Kopf und Kragen, im Fall der Dieselabgase die Automobilindustrie. Gerade die deutschen Automobilhersteller werden einige Zeit brauchen, um den Scherbenhaufen aufzukehren, der sich gerade um sie herum auftürmt. Denn gerade die Hersteller aus dem Land der großen Ingenieurskunst scheinen viel Gehirnschmalz auf die Frage verwendet zu haben, wie man Dieselfahrzeuge sauberer aussehen lassen kann als sie eigentlich sind – anstatt auf wirklich innovative und saubere Antriebe zu setzen. Stichwort Thermofenster. Stichwort Nachhaltigkeit. Stichwort Epic Fail.

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Autos reißen systematisch Abgasgrenzwerte

Erhöhte Abgaswerte in den Städten

Frontal21 hat im Windschatten des VW-Skandals eine ganze Sendung dem Thema erhöhte Abgasgrenzwerte bei Autos, speziell Dieselfahrzeugen gewidmet. Zur Situationsanalyse beim Thema Abgase gehört erst mal, dass in unseren Städten die empfohlenen Grenzwerte für z. B. Stickoxide regelmäßig deutlich überschritten werden, ohne dass sich offenbar jemand genötigt fühlt, etwas dagegen zu tun. Wozu strenge Abgasgrenzwerte über Regelungen wie die EURO6-Norm einführen, wenn dann deutliche Überschreitungen, die entsprechend gesundheitsgefährdend sind, keinerlei Reaktion folgt?

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Quecksilber aus Kohlekraftwerken

Quecksilber gerät munter in die Umwelt

Wieder mal Kratzer auf der schönen grünen Oberfläche: Quecksilber aus Kohlekraftwerken wird hierzulande tonnenweise in die Luft geblasen, gemeinsam mit Griechenland und Polen steht Deutschland an der Spitze der Luftverpester. Dass es sich um ein echtes Gesundheitsproblem handelt, ist eigentlich schon lange bekannt, vor allem für Schwangere und Kleinkinder kann das Quecksilber aus Kohlekraftwerken zum Risiko für Gehirn und Nerven werden – schließlich gehört Quecksilber zu den giftigsten Schwermetallen überhaupt.

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Atomausstieg für Konzerne finanzierbar

Vermögen der Unternehmen sollte ausreichen

Wer wird eigentlich für die immensen Kosten für den Rückbau der stillgelegten Atomkraftwerke und die „Entsorgung“ (wohl eher das Wegschließen) des Atommülls aufkommen, die uns in den kommenden Jahrzehnten drohen? Ob die Energieunternehmen das selbst stemmen können, war bisher nicht so ganz klar, viele glauben, dass am Ende eh wieder der Steuerzahler einspringen muss…

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VW für US-Öffentlichkeit uninteressant

VW läuft unter dem Radar durch

Wer sich in den letzten Wochen besorgt die Frage gestellt hat, ob der VW-Skandal um manipulierte Abgaswerte Folgen für das Image der deutschen Wirtschaft und die Marke „Made in Germany“ haben könnte, kann sich scheinbar erst mal ein wenig beruhigen.

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Ozeane: Populationen haben sich halbiert

Wenn der Mensch Hunger hat, dann schlägt er auch richtig zu. Wegen der seit Jahrzehnten andauernden Befischung der Meere haben sich laut WWF die Populationszahlen von Meeressäugern, Seevögeln, Reptilien und Fischen in den letzten 40 Jahren glatt halbiert. Arten, auf die wir noch mehr Lust haben als auf Seevögel, wie der Thunfisch, sind sogar noch deutlich stärker dezimiert worden.

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Zahl der Bäume weltweit – grob verschätzt

Um den Faktor acht verschätzt

Huch, da haben wir uns hinsichtlich der Zahl der Bäume weltweit in der Vergangenheit aber ganz leicht vertan. Bisher haben kluge Forscher offenbar damit gerechnet, dass ungefähr 400 Milliarden Bäume auf der Erde wachsen. Jetzt hat man sich entschlossen, nochmal ein bisschen genauer hinzugucken und ist nach aktuellen Berechnungen zu der Erkenntnis gekommen, dass es es doch einige mehr sind. Jetzt wird die Zahl der Bäume weltweit auf mehr als drei Billionen geschätzt, also etwa acht mal so viel…

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Quecksilber wird bei uns fröhlich verteilt

Quecksilber gehört aus dem Alltag verbannt

Viele Non-Digital-Natives werden aus der Kindheit noch eine enge Bindung zu Quecksilber haben, schließlich war das munter schillernde Schwermetall in den meisten Fieberthermometern zu finden. Heute piept es digital aus Mund und anderen Körperöffnungen, aber bis vor wenigen Jahrzehnten hat man sich nicht viel dabei gedacht, Thermometer mit Quecksilbersäule in den Mund zu stecken – wahrscheinlich ist auch nicht so oft was passiert, heute trotzdem undenkbar. Wer wissen will, warum man sich von Quecksilber lieber fernhalten sollte, dem sei gesagt, dass das Schwermetall tatsächlich zu den für den Menschen gefährlichsten Stoffen überhaupt gehört. Greenpeace spricht sogar von der „drittgefährlichsten Substanz auf Erden“.

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