Schlagwort-Archiv: Tierschutz

Aldi: Shitstorm für Billigfleisch

Dank an die Internet-, Facebook- und Instagram-Nutzer, die nicht nur Fotos von ihrem Essen oder dem letzten Drogerie-Haul posten, sondern auch Kritik am Verhalten von Unternehmen äußern, wenn diese sich latent unmoralisch verhalten. Dank einem kritischen Facebook-Nutzer musste Aldi-Süd online schwere Kritik dafür einstecken, 600 g mariniertes Schweinenackensteak für 1,99 Euro anzubieten. Richtigerweise weist der Nutzer darauf hin, dass nach Abzug der Mehrwertsteuer und der Kosten für Marinade und Logistik nur noch ein winziger Betrag für das Fleisch übrig bleibt – und damit für den Landwirt und eine artgerechte Haltung.

Weiterlesen

markiert , , , , , , , , , , , , ,

Sonnengruß

Unser Shirt „Foxes at the Bus Stop“ mit Botschaft gegen die Ausbeutung von Pelztieren – geküsst von portugiesischer Abendsonne, thx to @juliaochsphoto

Nachhaltige Shirts Coromandel

markiert , , , , , , , , , , , , , ,

Zoo Hannover: Kritik von PETA wegen Tierquälerei

PETA übt schwere Kritik am Zoo Hannover, weil hier offenbar Elefanten für die Teilnahme an Shows drangsaliert werden – diese sollen eben die gewünschten Kunststücke zeigen, da muss man ggf. mit Haken oder Peitsche nachhelfen. Da wir gegen den Einsatz von Wildtieren im Zirkus sind, können wir die Kritik an der Teilnahme von Elefanten an zirkusähnlichen Shows fürs Publikum sehr gut nachvollziehen. Über Sinn und Unsinn von Zoos wird ja immer wieder leidenschaftlich gestritten, aber diese Art von Dressur ist sicher nicht das, was man von einem modernen Zoo erwartet, der sich mit artgerechter Haltung von Tieren beschäftigt. Hier werden Tiere gewaltsam zur Unterhaltung des Publikums gebracht, sowas passt eher ins letzte Jahrhundert, da sind wir doch heute mit Blick auf den Tierschutz schon weiter gekommen.

Wer will, kann hier die Petition gegen die Haltung der Elefanten im Zoo Hannover unterstützen.

markiert , , , , , , , , , , ,

Umfrage zur EU-Agrarpolitik

Auf den Seiten der EU können Bürger derzeit ihre Meinung dazu abgeben, wie sie sich die EU-Agrarpolitik der kommenden Jahre vorstellen und welche Aspekte in den Mittelpunkt der Förderpolitik gestellt werden sollte. Talk about direkte Demokratie – angeblich will die EU-Kommission sich wirklich an dem Meinungsbild der Bevölkerung orientieren. Auch schräg, wenn extra darauf hingewiesen werden muss, dass eine Umfrage von den Verantwortlichen auch berücksichtigt wird. 🙂

Natürlich haben die verschiedenen Interessengruppen, darunter Bauernverbände und Umweltschutzverbände, ihre eigene Klientel in die Spur gebracht, um die Umfrage in ihrem Sinne auszufüllen, insofern ist fraglich, wie repräsentativ der Ergebnisse sind. Aber immerhin werden die Stimmen von vielen tausend Menschen in Europa angehört, ein Fortschritt im Vergleich zur sonst eher praktizierten Politik hinter verschlossenen Brüsseler Türen – vor allem, wenn man bedenkt, dass sich ein Großteil der Bevölkerung offenbar eine gänzlich andere Agrarpolitik mit mehr Tierschutz und weniger Fokus auf industrielle Großbetriebe wünscht.

Weiterlesen

markiert , , , , , , , , , , , , , ,

Sieg gegen die Pelzlobby: Keine Pelzfarmen mehr in Kroatien

Die EU hat in Sachen Pelzfarmen weiß Gott keine reine Weste, gerade in Polen und einigen skandinavischen Ländern boomt das Pelzgeschäft und die Tiere werden und grausigen Bedingungen gehalten – im Rahmen der europäischen Gesetze. Aber ein Lichtblick lässt auf gesunden Menschenverstand in der EU hoffen: Im Januar ist gegen erbitterten Widerstand der Pelzlobby in Kroatien ein Verbot von Pelzfarmen erlassen worden.

Danke, Kroatien, für diesen Lichtblick im Ringen um einen würdigen Umgang mit Tieren und im Kampf gegen die wirtschaftlichen Interessen der Pelzlobby.

Shirts von Coromandel gegen Pelztierhaltung

Shirts von Coromandel gegen Pelztierhaltung

markiert , , , , , , , , , , , , , ,

Technik gegen das Kükenschreddern

Dass jedes Jahr zig Millionen männliche Küken in Deutschland lebendig im Schredder landen, weil sie für die Industrie nicht nutzbar sind, gehört wohl zu den großen Perversionen der Lebensmittelbranche. Dank Forschung aus Leipzig wird das große Schreddern in Zukunft hoffentlich eingestellt, denn Ende Januar soll ein Gerät vorgestellt werden, mit dem sich das Geschlecht der Tiere schon vor dem Schlüpfen bestimmen ließe. Bis es zum Einsatz käme, würden zwar noch einige Jahre vergehen, aber der Ansatz klingt zumindest vielversprechend, auch wenn Kritiker die sogenannte „in Ovo-Geschlechtsbestimmung“ als nicht geeignet ansehen.

Weiterlesen

markiert , , , , , , , , , , , , , , , ,

Hundeleder: Keine Lederprodukte kaufen

Wir haben in der Vergangenheit bereits über die grausame Produktion von Hundeleder berichtet. Vor allem in China, wo es mangels Tierschutzgesetz keine Strafen für den Missbrauch von Tieren gibt, wird Leder unter ätzenden Bedingungen aus den Häuten von Hunden und anderen Tieren für den Weltmarkt produziert. PETA hat aktuell nochmal dazu aufgerufen, die grausame Haltung und das Abschlachten der Hunde nicht durch den Kauf von Lederprodukten zu unterstützen – mindestens, solang nicht völlig klar ist, wo das Leder herkommt. Wer die Bilder aus den Betrieben gesehen hat und nicht völlig abgestumpft ist, wird nicht mehr leichten Gewissens Lederprodukte kaufen können. Natürlich schreibt kein Modeunternehmen freiwillig „Aus 100 % Hundeleder“ auf seine Etiketten, deshalb scheißt auf die Angaben auf den Labels, die sind im Zweifelsfall falsch.

Also so kurz vor Weihnachten nochmal der eindringliche Hinweis: Kauft keine Lederprodukte, wenn ihr die elenden Bedingungen der Tiere nicht unterstützen wollt.

markiert , , , , , , , , , , , ,

Vegetarische Produkte nicht so knorke

Mit Zusatzstoffen zum Fast-Fleischerlebnis

Wir haben uns ja in der Vergangenheit bereits verwundert darüber gezeigt, dass Menschen, die aus guten Gründen beim Essen auf Fleisch verzichten, oftmals auf Produkte umsteigen, die dieses auf Biegen und Brechen nachahmen wollen und dafür unter dubiosen Bedinungen in den Laboren der Unternehmen zusammengemischt werden – wie im Chemiebaukasten. Im Bereich der veganen Ernährung führt das dann dazu, dass der vor Jahren noch als Mogelpackung gescholtene Analogkäse jetzt plötzlich als veganer Käse mit entsprechender Preisprämie (der aufgeklärte und ethisch bewusste Konsument hat’s ja) ein Revival erlebt. Die Produkttester der Stiftung Warentest haben jetzt bei vegetarischen Produkten nochmal genauer hingeschaut und geprüft, was die derzeit erhältlichen vegetarischen Wurst- und Fleischprodukte können. Die Ergebnisse sind dabei eher durchwachsen ausgefallen, womit vielleicht zu rechnen war.

Weiterlesen

markiert , , , , , , , , , , , , , ,

GB setzt auf Verbot von Mikroplastik

Mikropartikel aus Plastik in der Nahrungskette

Kleinste Plastikteilchen, sogenanntes Mikroplastik, werden von vielen Herstellern in ihren Produkten verwendet, darunter z. B. in Zahnpasta oder Peelings. Was bei der täglichen Verwendung einigermaßen harmlos aussieht, könnte sich hinsichtlich der Folgen für Umwelt und unsere Gesundheit noch zu einem immensen Problem entwickeln. Denn das Mikroplastik gelangt über das Abwasser tonnenweise in Seen und Flüsse und schadet nicht nur den Meeresbewohnern, sondern kommt über die Nahrungskette auch zurück auf unseren Tisch. Plastikreste lassen sich schon jetzt in zahlreichen Tieren wie Muscheln, Würmern, Krebstieren, Fischen und Seehunden nachweisen.

Weiterlesen

markiert , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Initiative Tierwohl: Kurz vor Flop

Minibeträge sollten Haltungsbedingungen verbessern

Eigentlich ist die Initiative Tierwohl eine sehr gute Idee: Handel, Fleischindustrie und Landwirtschaft reagieren auf die Kritik an der leidvollen Massentierhaltung, indem sie sich gemeinsam für mehr Tierschutz engagieren. Für bessere Haltungsbedingungen von Tieren sollte im Rahmen der Initiative Tierwohl ein Betrag von wenigen Cent je verkauftem Kilo Fleisch (also fast nichts) von Händlern wie Aldi, Lidl und Co an die Landwirte zurückfließen.

Weiterlesen

markiert , , , , , , , , , , , , , , , , ,