Schlagwort-Archiv: Tierschutz

Gucci sagt Nein zum Pelz

Modeunternehmen will auf Echtpelz verzichten

Frohe Botschaft für unsere pelzigen Freunde: Nach verschiedenen anderen großen Modelabels wie Hugo Boss oder Tommy Hilfiger will auch Gucci in Zukunft auf den Einsatz von echten Pelzen verzichten. Zudem will das Unternehmen angeblich der Fur Free Alliance beitreten, einem Zusammenschluss von zahlreichen Tierschutzorganisationen,  die sich gegen den Einsatz von Pelzen und für Alternativen zu Echtpelz in der Modebranche stark machen.

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Lachsindustrie: Wie sind Aquakulturen und Zuchtlachs aus Norwegen zu beurteilen

Der Lachs wird ja auch als „Huhn der Meere“ bezeichnet, weil er inzwischen ähnlich industriell gezüchtet wird – vor allem in Norwegen. Der WDR hat in einer interessanten Doku mit dem Titel „Die Lachs-Industrie“ mal die Zucht von Lachsen in Norwegen samt Aquakulturen, Verarbeitung, Vor- und Nachteilen für die Umwelt, Belastung mit Schadstoffen etc. unter die Lupe genommen.

Unbedenklich ist die Zucht im industriellen Stil natürlich nicht, auf der anderen Seite wäre die Nachfrage nach Lachs durch Wildfang gar nicht mehr zu stemmen und außerdem macht die Lachszucht, zumindest wenn man den Bildern glauben kann, einen besseren und artgerechteren Eindruck als die typische Zucht von Schweinen und Hühnern hierzulande. Zum Beispiel gilt als Quote für die Befüllung der Netze in den Aquakulturen wohl 2,5 % Lachs und 97,5 % Wasser – davon können Schwein und Huhn in den Ställen nur träumen.

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Tierquälerin im Ministeramt?

Kein guter Einstand für die neue schwarz-gelbe Regierung in NRW – schon gar nicht mit Blick auf das Thema Tierschutz und artgerechte Haltung in der Landwirtschaft. Eigentlich wollte die neue Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking ja, laut Eigenwerbung, für mehr Verständnis für die Bauern und die Landwirtschaft werben, weil die ja so gute Arbeit machen.

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Aldi: Shitstorm für Billigfleisch

Dank an die Internet-, Facebook- und Instagram-Nutzer, die nicht nur Fotos von ihrem Essen oder dem letzten Drogerie-Haul posten, sondern auch Kritik am Verhalten von Unternehmen äußern, wenn diese sich latent unmoralisch verhalten. Dank einem kritischen Facebook-Nutzer musste Aldi-Süd online schwere Kritik dafür einstecken, 600 g mariniertes Schweinenackensteak für 1,99 Euro anzubieten. Richtigerweise weist der Nutzer darauf hin, dass nach Abzug der Mehrwertsteuer und der Kosten für Marinade und Logistik nur noch ein winziger Betrag für das Fleisch übrig bleibt – und damit für den Landwirt und eine artgerechte Haltung.

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Sonnengruß

Unser Shirt „Foxes at the Bus Stop“ mit Botschaft gegen die Ausbeutung von Pelztieren – geküsst von portugiesischer Abendsonne, thx to @juliaochsphoto

Nachhaltige Shirts Coromandel

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Zoo Hannover: Kritik von PETA wegen Tierquälerei

PETA übt schwere Kritik am Zoo Hannover, weil hier offenbar Elefanten für die Teilnahme an Shows drangsaliert werden – diese sollen eben die gewünschten Kunststücke zeigen, da muss man ggf. mit Haken oder Peitsche nachhelfen. Da wir gegen den Einsatz von Wildtieren im Zirkus sind, können wir die Kritik an der Teilnahme von Elefanten an zirkusähnlichen Shows fürs Publikum sehr gut nachvollziehen. Über Sinn und Unsinn von Zoos wird ja immer wieder leidenschaftlich gestritten, aber diese Art von Dressur ist sicher nicht das, was man von einem modernen Zoo erwartet, der sich mit artgerechter Haltung von Tieren beschäftigt. Hier werden Tiere gewaltsam zur Unterhaltung des Publikums gebracht, sowas passt eher ins letzte Jahrhundert, da sind wir doch heute mit Blick auf den Tierschutz schon weiter gekommen.

Wer will, kann hier die Petition gegen die Haltung der Elefanten im Zoo Hannover unterstützen.

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Umfrage zur EU-Agrarpolitik

Auf den Seiten der EU können Bürger derzeit ihre Meinung dazu abgeben, wie sie sich die EU-Agrarpolitik der kommenden Jahre vorstellen und welche Aspekte in den Mittelpunkt der Förderpolitik gestellt werden sollte. Talk about direkte Demokratie – angeblich will die EU-Kommission sich wirklich an dem Meinungsbild der Bevölkerung orientieren. Auch schräg, wenn extra darauf hingewiesen werden muss, dass eine Umfrage von den Verantwortlichen auch berücksichtigt wird. 🙂

Natürlich haben die verschiedenen Interessengruppen, darunter Bauernverbände und Umweltschutzverbände, ihre eigene Klientel in die Spur gebracht, um die Umfrage in ihrem Sinne auszufüllen, insofern ist fraglich, wie repräsentativ der Ergebnisse sind. Aber immerhin werden die Stimmen von vielen tausend Menschen in Europa angehört, ein Fortschritt im Vergleich zur sonst eher praktizierten Politik hinter verschlossenen Brüsseler Türen – vor allem, wenn man bedenkt, dass sich ein Großteil der Bevölkerung offenbar eine gänzlich andere Agrarpolitik mit mehr Tierschutz und weniger Fokus auf industrielle Großbetriebe wünscht.

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Sieg gegen die Pelzlobby: Keine Pelzfarmen mehr in Kroatien

Die EU hat in Sachen Pelzfarmen weiß Gott keine reine Weste, gerade in Polen und einigen skandinavischen Ländern boomt das Pelzgeschäft und die Tiere werden und grausigen Bedingungen gehalten – im Rahmen der europäischen Gesetze. Aber ein Lichtblick lässt auf gesunden Menschenverstand in der EU hoffen: Im Januar ist gegen erbitterten Widerstand der Pelzlobby in Kroatien ein Verbot von Pelzfarmen erlassen worden.

Danke, Kroatien, für diesen Lichtblick im Ringen um einen würdigen Umgang mit Tieren und im Kampf gegen die wirtschaftlichen Interessen der Pelzlobby.

Shirts von Coromandel gegen Pelztierhaltung

Shirts von Coromandel gegen Pelztierhaltung

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Technik gegen das Kükenschreddern

Dass jedes Jahr zig Millionen männliche Küken in Deutschland lebendig im Schredder landen, weil sie für die Industrie nicht nutzbar sind, gehört wohl zu den großen Perversionen der Lebensmittelbranche. Dank Forschung aus Leipzig wird das große Schreddern in Zukunft hoffentlich eingestellt, denn Ende Januar soll ein Gerät vorgestellt werden, mit dem sich das Geschlecht der Tiere schon vor dem Schlüpfen bestimmen ließe. Bis es zum Einsatz käme, würden zwar noch einige Jahre vergehen, aber der Ansatz klingt zumindest vielversprechend, auch wenn Kritiker die sogenannte „in Ovo-Geschlechtsbestimmung“ als nicht geeignet ansehen.

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Hundeleder: Keine Lederprodukte kaufen

Wir haben in der Vergangenheit bereits über die grausame Produktion von Hundeleder berichtet. Vor allem in China, wo es mangels Tierschutzgesetz keine Strafen für den Missbrauch von Tieren gibt, wird Leder unter ätzenden Bedingungen aus den Häuten von Hunden und anderen Tieren für den Weltmarkt produziert. PETA hat aktuell nochmal dazu aufgerufen, die grausame Haltung und das Abschlachten der Hunde nicht durch den Kauf von Lederprodukten zu unterstützen – mindestens, solang nicht völlig klar ist, wo das Leder herkommt. Wer die Bilder aus den Betrieben gesehen hat und nicht völlig abgestumpft ist, wird nicht mehr leichten Gewissens Lederprodukte kaufen können. Natürlich schreibt kein Modeunternehmen freiwillig „Aus 100 % Hundeleder“ auf seine Etiketten, deshalb scheißt auf die Angaben auf den Labels, die sind im Zweifelsfall falsch.

Also so kurz vor Weihnachten nochmal der eindringliche Hinweis: Kauft keine Lederprodukte, wenn ihr die elenden Bedingungen der Tiere nicht unterstützen wollt.

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