Schlagwort-Archiv: Veganer

Technik gegen das Kükenschreddern

Dass jedes Jahr zig Millionen männliche Küken in Deutschland lebendig im Schredder landen, weil sie für die Industrie nicht nutzbar sind, gehört wohl zu den großen Perversionen der Lebensmittelbranche. Dank Forschung aus Leipzig wird das große Schreddern in Zukunft hoffentlich eingestellt, denn Ende Januar soll ein Gerät vorgestellt werden, mit dem sich das Geschlecht der Tiere schon vor dem Schlüpfen bestimmen ließe. Bis es zum Einsatz käme, würden zwar noch einige Jahre vergehen, aber der Ansatz klingt zumindest vielversprechend, auch wenn Kritiker die sogenannte „in Ovo-Geschlechtsbestimmung“ als nicht geeignet ansehen.

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Veganz: Vegane Supermärkte unter Druck

Eigentlich ist sind vegane Lebensmittel gefühlt in aller Munde – ganz sprichwörtlich -, trotzdem musste die Supermarktkette Veganz schon im vergangenen Dezember Insolvenz anmelden. Veganen Produkten wird zwar auch weiterhin ein gutes Wachstum vorausgesagt, aber fraglich ist eben, ob das Konzept eines rein auf vegane Produkte spezialisierten Supermarkts funktionieren kann.

Jan Bredack, der Gründer von Veganz, selbst, sieht trotz des wachsenden Vegan-Markts für rein vegane Supermärkte keine goldene Zukunft, wegen des inzwischen recht großen Angebots an veganen Produkten bei den konventionellen Händlern habe sich das Konzept überholt. Jetzt werden die Pioniere der veganen Bewegung also vom Trend zur veganen Lebensführung aus dem Feld gekegelt. Aber Veganz wird es auch weiterhin noch als Großhändler für andere Supermarktketten geben, nur die eigenen Filialen werden wahrscheinlich Schritt für Schritt abgewickelt.

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Hundeleder: Keine Lederprodukte kaufen

Wir haben in der Vergangenheit bereits über die grausame Produktion von Hundeleder berichtet. Vor allem in China, wo es mangels Tierschutzgesetz keine Strafen für den Missbrauch von Tieren gibt, wird Leder unter ätzenden Bedingungen aus den Häuten von Hunden und anderen Tieren für den Weltmarkt produziert. PETA hat aktuell nochmal dazu aufgerufen, die grausame Haltung und das Abschlachten der Hunde nicht durch den Kauf von Lederprodukten zu unterstützen – mindestens, solang nicht völlig klar ist, wo das Leder herkommt. Wer die Bilder aus den Betrieben gesehen hat und nicht völlig abgestumpft ist, wird nicht mehr leichten Gewissens Lederprodukte kaufen können. Natürlich schreibt kein Modeunternehmen freiwillig „Aus 100 % Hundeleder“ auf seine Etiketten, deshalb scheißt auf die Angaben auf den Labels, die sind im Zweifelsfall falsch.

Also so kurz vor Weihnachten nochmal der eindringliche Hinweis: Kauft keine Lederprodukte, wenn ihr die elenden Bedingungen der Tiere nicht unterstützen wollt.

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Vegetarische Produkte nicht so knorke

Mit Zusatzstoffen zum Fast-Fleischerlebnis

Wir haben uns ja in der Vergangenheit bereits verwundert darüber gezeigt, dass Menschen, die aus guten Gründen beim Essen auf Fleisch verzichten, oftmals auf Produkte umsteigen, die dieses auf Biegen und Brechen nachahmen wollen und dafür unter dubiosen Bedinungen in den Laboren der Unternehmen zusammengemischt werden – wie im Chemiebaukasten. Im Bereich der veganen Ernährung führt das dann dazu, dass der vor Jahren noch als Mogelpackung gescholtene Analogkäse jetzt plötzlich als veganer Käse mit entsprechender Preisprämie (der aufgeklärte und ethisch bewusste Konsument hat’s ja) ein Revival erlebt. Die Produkttester der Stiftung Warentest haben jetzt bei vegetarischen Produkten nochmal genauer hingeschaut und geprüft, was die derzeit erhältlichen vegetarischen Wurst- und Fleischprodukte können. Die Ergebnisse sind dabei eher durchwachsen ausgefallen, womit vielleicht zu rechnen war.

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Veganes Köstliches

Heute war wieder einer dieser Tage, wo das Mittagessen so zauberhaft aussah, dass es ein Foto verdient hat – obwohl es wahrscheinlich zu den merkwürdigeren menschlichen Entwicklungen dieser Tage gehört, dass jeden Tag Millionen Teller mit Essen fotografiert werden. Aber mal kann man es machen! 😀

Wir sind zwar keine Vollzeit-Veganer, aber wenn veganes Essen wie dieses hier daherkommt, ist der Fleischverzicht kein Problem! In diesem Fall nämlich als gar köstliche Linsen mit Pastinaken aus dem Offen. Ehrlich eben, und nicht getarnt als gepresster Fleischersatz, Tofuwürstchen oder Analog-Käse (der nach der Schimpfe vor einigen Jahren im Moment als veganer Käse zu deutlich höheren Preisen ein Revival erfährt – alles komisch…).

Veganes Essen - Linsen und Pastinaken

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Gabor: Petition gegen Leder aus Indien

Schon häufiger haben wir an dieser Stelle über die grausamen Zustände in der asiatischen Lederindustrie gesprochen, unter anderem haben uns Bilder aus Herstellerbetrieben für Hundeleder nachdrücklich das Interesse an Lederprodukten ausgetrieben…

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Was nützen Soforthilfen

Milchpreise im freien Fall

Nachdem die Milchpreise teilweise auf unter 20 Cent pro Liter gefallen sind, droht vielen Bauern das finanzielle Aus. Der Markt muss völlig überflutet sein, um überhaupt kostendeckend zu arbeiten, müssten die Milchbauern wohl 35 Cent pro Liter erhalten. Milch wird damit zur völligen Ramschware, die vielerorts aus Protest schon nur noch weggeschüttet wird – keine wünschenswerte Situation für ein Lebensmittel, für das zigtausend Milchkühe gehalten und versorgt werden müssen.

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Zu kleine Kastenstände in der Schweinezucht

Kastenstände für die effiziente Turbozucht

Kastenstände könnten in nächster Zeit für Schweißausbrüche bei einigen Fleischproduzenten sorgen. Deutschland ist Europameister bei der Fleischerzeugung, fast 60 Millionen Schweine werden hierzulande pro Jahr geschlachtet – eine unvorstellbar große Zahl. Vor allem in riesigen Zuchtbetrieben mit zigtausend Schweinen, die in jeder Hinsicht auf Effizienz getrimmt werden, ist das Schweineleben von Anfang bis Ende auf möglichst hohen Ertrag getaktet. Dazu gehören nach Ansicht vieler Schweinezüchter auch Kastenstände, enge Gitterboxen aus Stahl, in denen die Schweine über viele Wochen fixiert werden.

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Zusatzstoffe in veganen Lebensmitteln

Veganes aus dem Chemiebaukasten

Wer sich schon länger eingehend mit veganer Ernährung beschäftigt, dem wird es immer schon klar gewesen sein. Mir ist in den letzten Tagen durch einen Medienbericht nochmal klar geworden: Für die vegane Ernährung spricht zwar wahnsinnig viel, unsere Welt wäre mit Sicherheit eine bessere, wenn wir alle deutlich weniger Fleisch essen würden. Aber vegane Lebensmittel, die als solche im Supermarkt verkauft werden, sind oft nicht so gesund, wie es die schöne Verpackung vermuten lässt – vegane Produkte erweisen sich oft als kleine Chemiebomben der Lebensmittelindustrie. Entscheidend ist nicht unbedingt, was nicht drin ist, sondern was drin ist, und das sind oft unschöne Zusatzstoffe.

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Petition gegen Hundeleder

Bitte kein Hundeleder in der EU

Schon vor ein paar Monaten haben wir uns geschockt vor dem Rechner die Augen gerieben, dass es sowas überhaupt gibt: Klamotten und Accessoires aus Hundeleder. Tatsächlich kommen wohl einige der flauschigen Lederhandschuhe und Geldbörsen, die hierzulande verkauft werden, aus der asiatischen Hundelederproduktion.

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