Es läuft wirtschaftlich rund für die deutschen Autokonzerne, überraschenderweise auch für VW, das Unternehmen, das wegen der Dieselmanipulationen besonders in der öffentlichen Kritik stand – den Kunden scheint es merkwürdigerweise relativ egal zu sein. Moralisch stolpern die Unternehmen allerdings von einer Jauchegrube in die nächste, jüngstes Beispiel: Abgasversuche an Affen. In der SZ wird beschrieben, wie zynisch die Konzerne auf die Vorwürfe reagieren, vor allem Daimler und VW werden für ihre Reaktion scharf kritisiert: „Zehn malträtierte Affen = jeweils ein Manager, der bei VW und Daimler gehen muss. Ist das die neue Währung im Umgang mit der Abgasaffäre?“